Von Gute-Laune- und Grusel-Kissen

Macht Calliope, was wir programmiert haben?

Heute, in der dritten Stunde unseres Informatikprojektes, wollen wir die Programmierung der Calliopes fertigstellen. Während in den vergangen zwei Wochen alle möglichen Funktionen des Calliopes ausprobiert wurden, sollen ihn die Schülerinnen heute so  programmieren, dass seine Funktionen in Verbindung mit einem Kissen Sinn ergeben. Dabei müssen sie natürlich beachten, dass man den Calliope, wenn er denn erst einmal in einem Kissen drinsteckt, noch gut bedienen können muss.

Daher möchte Eva-Sophie Katterfeldt alle Ideen, die die Mädchen umsetzen wollen, zunächst an der Tafel festhalten. Allerdings scheinen die Mädchen ein wenig schlapp und haben keine Ideen oder wollen sie vielleicht nicht mit allen teilen. Um die Kreativität ein wenig anzuregen, gibt Eva-Sophie Katterfeldt jeder Schülerin ein Kissen in die Hand. Die Ideen bleiben immer noch aus! Vielleicht hilft es ja sich vorzustellen, wem man das Kissen schenken könnte? Könnte es das Sitzkissen für den Hund, oder ein Kuschelkissen für die Oma werden? Oder auch ein Kissen für sich selbst, um die Kissenschlacht gegen den Bruder oder die Schwester zu gewinnen? Kein Ton kommt von den Mädchen. Einige haben ihren Kopf schon ins Kissen gesteckt. Kreativpause für den Moment. Na, dann fangen wir einfach mal an!

Das Programmieren geht ganz einfach
Das Programmieren geht ganz einfach

Innerhalb weniger Minuten ist das kleine Mittagstief überwunden und die Mädchen erreichen Betriebstemperatur. Giulia und Kristina haben eine Idee. Sie wollen ein Grusel-Kissen programmieren. Wenn man den Calliope schüttelt, soll folgender Schriftzug erscheinen: „Hinter dir steht eine weiße Frau!“ Ganz schön gruselig, wenn man mit so einem Kissen allein zu Hause ist. Janne und Johanna hingegen wollen es ein wenig Lustiger angehen: Um bei einer Kissenschlacht das Gegenüber ein wenig zu ärgern, soll bei starker Erschütterung die Laufschrift „Game Over!“ erscheinen. Mareike, Paula und Lilian sind sich immer noch nicht ganz sicher, was für eine Funktion ihr Kissen haben soll und diskutieren noch heiß darüber. Lavinia möchte auf jeden Fall, dass eine Melodie ertönt, wenn das Kissen geschüttelt wird. Hannah und Julia wollen ein „Gute-Laune-Kissen“ programmieren, mit viel Licht und Musik. Rabea programmiert schon fleißig an ihrem Calliope, er soll ein bestimmtes Lied spielen, wenn man das Kissen schüttelt.

Diskussionen: Was soll das Kissen können?
Diskussionen: Was soll das Kissen können?

Die Mädchen tun alle ein wenig geheimnisvoll und wollen ihre Resultate gerne erst am Ende der Stunde präsentieren. So werkeln sie kichernd eine halbe Stunde rum. Als sie fertig sind, testen sie ihren Calliope im Kissen. Janne und Johanna sind die ersten und werfen sich gegenseitig das Kissen hin und her, um zu gucken, ob der Calliope auch im Kissen wie gewünscht reagiert. Kristina und Giulia ist es ebenfalls gelungen, die Programmierung so umzusetzen, wie sie es geschildert haben und werfen nun glücklich ihr Kissen durch FabLab.

Und Ausprobieren!
Und Ausprobieren!

Die Funktionen, die die Calliopes ausführen sollen, wenn man das Kissen schüttelt oder nach rechts oder links neigt, funktionieren. Die Musik ist gut zu hören uns auch die LED-Lampen sind durch den dünnen Bezug noch zu erkennen. Schwieriger wird es da, wenn die Knöpfe gedrückt werden müssen. Aber mit ein bisschen Geduld gelingt auch das. Zum Ende der Stunde haben auch die anderen Schülerinnen die Programmierung abgeschlossen. Neben dem Gruselkissen von Kristina und Giulia und dem Spielkissen von Janne und Johanne haben Julia und Hanna noch ein Gute-Laune-Kissen programmiert, Lavinia hat sich für ein Musikkissen entschieden, Paula und Mareike haben ein Kinokissen und Rabea ein Geburtstagskissen kreiert.

Dass, was die Schülerinnen heute programmiert haben, können sie Eltern, Verwandten und Freunden dann in der letzten Stunde des Projekts in einem schönen Kissen präsentieren. Denn in der kommenden Woche wird es darum gehen, den Kissenbezug kreativ an die Programmier-Idee anzupassen. Daher bekommen die Mädchen die Hausaufgabe, sich schon einmal zu überlegen, welches Motiv sie auf dem Kissen haben möchten, das zu der Funktion bzw. dem Motto ihres Kissens passt.

 

Claudia Sobich ist Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und für die Wissenschaftskommunikation im SFB 1232 zuständig.

Erst einmal drauflos Programmieren

Mal sehen, was Calliope so kann

Heute ist unsere zweite Unterrichtsstunde bei den Informatikerinnen an der Universität. Trotz des ungemütlich nassen Wetters, kommen wir rechtzeitig am Campus an. Die Mädchen wissen schon genau, wo wir hinmüssen und so finden wir uns bereits nach wenigen Minuten gemeinsam im FabLab ein, in dem Eva-Sophie Katterfeldt und Nadine Dittert auf uns warten. Wir wollen uns heute in der Stunde weiterhin an dem kleinen Computer Calliope ausprobieren. Bevor wir damit loslegen, erkunden wir mit Eva-Sophie Katterfeldt, welches die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Mensch und Calliope sind.

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Ab an die Universität!

Programmiergespräche

Die Herbstferien sind vorbei und in unserer AG „MINTfarbige Zustände“ startet ein neues Projekt. Für die nächsten fünf Wochen fahren wir zu den zwei Informatikerinnen Dr. Nadine Dittert und Dr. Eva-Sophie Katterfeldt an die Universität, um gemeinsam mit ihnen Kissen intelligent werden lassen.

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Was das Auge sonst nicht sieht!

Was sieht man auf dem PC?

Auch heute wieder sitzen die Schülerinnen bereits lange vor Beginn der Stunde vor dem Kunstraum und wollen schnell hinein, um einen guten Sitzplatz zu ergattern. Aber heute, am wohl letzten richtig warmen Sommertag, wollen wir Versuche mit Wasser machen. Dafür gehen wir in den Garten der Wilhelm-Focke-Oberschule. Zu unserem Glück fällt die Garten-AG aus und wir haben den ganzen Garten nur für uns allein.

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Turnierzeit

Das Turnier läuft

Endlich ist es soweit: Heute wird sich zeigen, welches Team die richtigen Strategien hat, um beim Schiffe-versenken-Turnier vorne zu liegen. Der Weg der letzten 4 Wochen über das Erstellen der Hardware-Konstruktion und das Programmieren war zwar eigentlich nicht lang, aber jetzt wollen es alle wissen.

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Claudia Sobich ist Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und für die Wissenschaftskommunikation im SFB 1232 zuständig.

Von der Skizze zum Modell

Janne und Rabea "feilen" an ihren Bauwerken

Mit der heutigen Stunde endet unser Projektmodul zum Thema Architektur. Ein bisschen früher als gewohnt, öffnet sich die Tür zum Kunstraum und die Schülerinnen stürzen hinein. Immerhin möchten sie mit der Umsetzung ihres Modells fortfahren und hoffentlich auch fertig werden. „Von der Skizze zum Modell“ weiterlesen

Claudia Sobich ist Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und für die Wissenschaftskommunikation im SFB 1232 zuständig.

Von Proportionen und Dimensionen

Luise Lübke steht mit Rat und Tat zur Seite

Genug aller Trainings und Vorarbeiten: Heute dürfen die Mädchen ein eigenes Wohnhaus kreieren. Doch bevor es damit losgehen kann, befreien wir noch  die Betonblöcke, die die Schülerinnen letzte Woche gegossen haben.

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Claudia Sobich ist Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und für die Wissenschaftskommunikation im SFB 1232 zuständig.

Alles kompletto?

Die Vorbereitung

Heute beschäftigen wir uns mit der Softwarekomponente des Arduinos.

Die sogenannte Arduino IDE ist eine Entwicklungsumgebung und wird nicht auf dem Arduino Mikrocontroller ausgeführt, sondern auf einem Computer. Mithilfe der IDE lassen sich Programme für den Mikroprozessor erstellen, um die angeschlossenen Komponenten zu steuern. Und das benötigen wir, damit wir mit Matrix, Taster, LED und Joystick Schiffe versenken können. „Alles kompletto?“ weiterlesen

Claudia Sobich ist Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und für die Wissenschaftskommunikation im SFB 1232 zuständig.

Tüftelei

Vierhändig lässt sich auch arbeiten

Meine Ferien sind um, es war ein toller Sommer und ich freue ich mich sehr darauf, heute alle Kinder wiederzusehen. Ich starte extra früh in den Tag, weil ich hoffe, noch ein bisschen mit den Kindern schnacken (bremisch für „zwanglos plaudern“) zu können. Während ich auf meinem Fahrrad durch den freundlichen Morgen fliege frage ich mich, was mir die Kinder aus den Sommerferien berichten werden und ob sie sich verändert haben. Nach der Abfahrt über einen hohen Kantstein muss ich unfreiwillig absteigen: Die Fahrradkette ist abgesprungen. „Tüftelei“ weiterlesen

Claudia Sobich ist Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und für die Wissenschaftskommunikation im SFB 1232 zuständig.