Alles kompletto?

Heute beschäftigen wir uns mit der Softwarekomponente des Arduinos.

Die sogenannte Arduino IDE ist eine Entwicklungsumgebung und wird nicht auf dem Arduino Mikrocontroller ausgeführt, sondern auf einem Computer. Mithilfe der IDE lassen sich Programme für den Mikroprozessor erstellen, um die angeschlossenen Komponenten zu steuern. Und das benötigen wir, damit wir mit Matrix, Taster, LED und Joystick Schiffe versenken können.

Aber noch sind nicht alle mit dem Stecken der Hardware fertig geworden. Markus Leuschner entscheidet, dass alle trotzdem erst gemeinsam die Bibliotheken an den richtigen Ort auf dem PC kopieren. Das für jedes Team einzeln zu machen, würde zuviel Zeit kosten. Danach können dann alle wieder an dem Punkt weitermachen, an dem sie letzte Stunde aufgehört haben.

Konzentration pur
Konzentration pur

Über den Beamer wird die Schritt-für-Schritt-Anleitung an die Wand geworfen und geduldig gewartet bis alle soweit sind. Einer der Computer scheint über die Ferien neu installiert worden zu sein und da sieht alles anders aus. Was wäre so eine Stunde ohne Überraschungen? Langweilig!

Wir kommen nochmal zurück zu unserer zentralen Fragestellung: „Wie können wir nun Schiffe versenken mit dem Arduino spielen?“

Na klar: Wir müssen die Anzahl der Schiffe festlegen und die  minimale und maximale Länge der Schiffe bestimmen.

Sebastian Huhn stellt die Programmiermöglichkeiten vor
Sebastian Huhn stellt die Programmiermöglichkeiten vor

Das muss in der IDE geschehen und Sebastian Huhn und Markus Leuschner haben sich dazu drei Möglichkeiten überlegt, die sich nach Schwierigkeitsgraden unterscheiden. Sebastian stellt sie kurz vor und beantwortet noch offene Fragen.

Was ist das eigentlich für ein Hintergrundbild? Alles Käse?
Was ist das eigentlich für ein Hintergrundbild? Alles Käse?

Die Teams arbeiten schnell und konzentriert. Sie möchten gerne alle bald mit der eigentlichen Programmierung beginnen. Aber nachdem die Arduinos mit dem Computer verbunden sind, leuchtet bei einigen die rote LED auf, das bedeutet, irgendwo muss ein Fehler stecken. Und der Teufel liegt manchmal im Detail. Jetzt zeigt sich, dass diejenigen, die etwas langsamer und planvoller vorgegangen sind, wieder Zeit wett machen. In diesen Teams sind weniger Fehler passiert. Und bei den wilden Steckverbindungen  ist es natürlich zeitaufwändig, die kleinen „Schusseligkeiten“ zu finden. Alle überprüfen die Anleitung mit der von ihnen erstellten Realität: Alles kompletto? Mit Sebastian Huhn als Arduino-Profi haben wir wirklich Glück. Er ist der Master of Troubleshooting heute morgen und dabei ein echt gelassener Mensch. Ich laufe neben ihm her und lerne…

Am Ende der Stunde, sind noch nicht alle Fehler beseitigt und Sebastian möchte lieber in Ruhe nochmal über die Projekte sehen. Gemeinsam mit Markus Leuschner nimmt er sich einen Nachmittag später dafür die Zeit und gibt per E-Mail Entwarnung. Nix Schlimmes dabei, nur ein paar Flüchtigkeitsfehler, die er den betreffenden Teams dann nächste Woche erklären will.

 

Bildquellen

  • Konzentration pur: SFB 1232 / Claudia Sobich
  • Sebastian Huhn stellt die Programmiermöglichkeiten vor: SFB 1232 / Claudia Sobich
  • Was ist das eigentlich für ein Hintergrundbild? Alles Käse?: SFB 1232 / Claudia Sobich
  • Die Vorbereitung: SFB 1232 / Claudia Sobich

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.